• Scheingefecht

    1400 von 7700 Mieter:innen städtischer Wohnungen verdienen zu viel. Bürgerliche wittern Ungerechtigkeit und rufen nach strengeren Regeln – mit Vorstössen, die keine einzige neue Wohnung schaffen, sondern bloss die Wohnungsnot unter den Ärmsten umverteilen wollen.

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  • Mindestlöhne schützen – Referendum unterschreiben

    Das Bundesparlament greift die demokratisch beschlossenen kantonalen und kommunalen Mindestlöhne an. Damit will es die Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung erleichtern. Ein Referendum bietet die Möglichkeit, diesen Angriff auf das Mindeste an finanzieller Sicherheit zu stoppen.

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  • Reproduktive Rechte = Menschenrechte

    Allen Menschen soll das Recht garantiert sein, frei und selbstbestimmt zu entscheiden, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen möchten. Die Ausstellung «Atlas der Reproduktion» in Bern widmet sich diesen Freiheiten.

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Aktuell

Scheingefecht

1400 von 7700 Mieter:innen städtischer Wohnungen verdienen zu viel. Bürgerliche wittern Ungerechtigkeit und rufen nach strengeren Regeln – mit Vorstössen, die keine einzige neue Wohnung schaffen, sondern bloss die Wohnungsnot unter den Ärmsten umverteilen wollen.

Es geht nicht um die Wurst

Die Ernährungsinitiative stellt sinnvolle Forderungen auf, die aber nur mit einem totalen Umbau der Landwirtschaftspolitik erfüllt werden könnten. Deshalb wird sie von links nach rechts abgelehnt, von der PdA jedoch unterstützt.

Wird die Welle zum Sturm?

Schon wieder trifft eine Massenentlassung die Belegschaft eines in Winterthur produzierenden Betriebs. Es dürfte sich dabei mit Abstand um den grössten Fall der letzten mindestens zwanzig Jahre handeln. Kann man in der Eulachstadt bereits von einer zweiten Deindustrialisierungswelle sprechen?

Was hat die Linke eigentlich zu verlieren?

Die Neutralitätsinitiative stammt von der SVP – also von der falschen Seite. Doch ein Nein würde die Partei nicht schwächen, während ein Ja die Neutralität in der Verfassung verankern und damit einen Nato-Beitritt ausschliessen würde. Die üblichen linken Antworten greifen diesmal nicht ohne Weiteres. Grund genug, genauer hinzuschauen.

Wären Sanktionen noch möglich?

Die Neutralitätsinitiative will der Schweiz verbieten, «nichtmilitärische Zwangsmassnahmen gegen kriegführende Staaten» zu ergreifen. Was genau ist damit gemeint? Und was bedeutet das für gezielte Sanktionen gegen Verbrecher:innen gegen die Menschlichkeit?

«Hegel wäre heute ein Marxist»

Vieles erinnert heute an die Zeit vor 1914 – als sich Lenin im Schweizer Exil zu Hegel flüchtete. Warum der Idealist bis heute die Schule des Klassenkampfs bleibt und wir laut Mesut Bayraktar wieder in einer vorrevolutionären Situation stecken, erklärt der Autor im Gespräch zu seinem neuen Buch.

«Und kam vil geltz in das lant»

Vom ausgehenden Mittelalter bis ins 19.Jahrhundert gingen bis zu 1,5 Millionen Schweizer ins Ausland, um sich dort als Söldner zu verdingen. Die Reisläuferei, wie das Schweizer Söldnerwesen genannt wird, entstand dabei im Kontext frühkapitalistischer Strukturveränderungen. Und sie war selber eine Kommodofizierung von Gewalt.

Vorwärts zum Sozialismus

Über 200 Delegierte aus Vietnam, China, Laos und der Schweiz diskutierten in 174 Beiträgen über die Weiterentwicklung des Marxismus unter neuen Bedingungen. Ansätze für effektive Arbeitskämpfe im Privatsektor brachte die Partei der Arbeit der Schweiz (PdA) mit einem Forschungspapier über den Bau ein.

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Die Filmwelt verbeugt sich aktuell vor den Erfolgen der jungen Filmemacher und YouTuber Kane Parsons und Curry Barker. Im Alter von 21 beziehungsweise 26 Jahren stellten die beiden Hollywood auf den Kopf, indem sie mit kleinsten Budgets unglaublich erfolgreiche Horrorfilme drehten.

14.Juni 26: Aufbruch zum Care-Streik 2027

Stark, laut und kämpferisch: Am 14.Juni 2026 füllten rund 60000 Menschen die Zürcher Strassen. Gemeinsam machten wir unbezahlte Care-Arbeit sichtbar. Der Tag war ein Höhepunkt – und zugleich ein Aufbruch: Mit 180 Organisationen mobilisieren wir für einen starken feministischen Care-Streik 2027.